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Gebrauchtkrane weltweit sehr gefragt
Anlässlich des 65. Lebensjahres und 40jährigen Dienstjubiläums des Generalbevollmächtigten Herrn Hans Richter gab die Firma KMS einen Empfang und eine Presseerklärung.
Die Firma KMS gehört zu den in Europa führenden Gebrauchtkranhändlern und hatte im Jahre 2005 einen Umsatz von 11.000.000,00 €. Dank der guten Konjunktur und der Aufstockung des Personals auf ca. 18 Mitarbeiter, konnte im Laufe des Jahres 2006 der Umsatz auf 23 Millionen Euro erhöht werden. Im Jahre 2006 konnte die Firma KMS international 198 Krane verkaufen. Diese 198 Krane wurden nur zu 20 % in Deutschland eingekauft, 80 % dieser Krane kamen aus den Ländern der EU. Nur 3 % dieser 198 Krane wurden in Deutschland verkauft, 97 % sind überwiegend nach Osteuropa sowie zum nahen und fernen Osten verkauft worden.
Herr Richter, der mittlerweile seit 40 Jahren in der Kranbranche tätig ist, prägte den internationalen Kranmarkt und die Entwicklung wesentlich; unter anderem in den Jahren 1974 bis 1983 mit der Übernahme des größten Kranvermieters Europas, der Firma Paul Rosenkranz, der seinerzeit die schwersten Krane der Welt zur Verfügung hatte und somit auch über die größte Kranflotte Europas verfügte. Herr Richter war mit seinen Ingenieuren der Firma Paul Rosenkranz auch wesentlich an den Entwicklungsarbeiten der Teleskopkrane sowie der Gittermastkrane beteiligt. Da ihm der Handel mit Kranen mehr lag als die Vermietung von Kranfahrzeugen, war er seit dem Jahre 1984 überwiegend mit dem Handel von Kranfahrzeugen beschäftigt. Seit dem Jahre 2001 war Herr Richter als Generalbevollmächtigter der Firma KMS wesentlich am Aufbau der KMS beteiligt, die heute einen internationalen Namen hat und zu einem der größten nicht firmengebundenen Kranhändler in Europa gehört. Jetzt, nachdem er sein 65. Lebensjahr erreicht hat und auf 40 Jahre Kranerfahrung mit allen Höhen und Tiefen zurückblicken kann, wird sich Herr Richter als Generalbevollmächtigter Ende des Jahres 2007 aus dem operativen Geschäft bei der Firma KMS zurückziehen und sich nur noch von Fall zu Fall als Wirtschaftsberater betä-tigen, um sich vielmehr um seine Familie, die in all den letzten Jahren zu kurz gekommen ist, kümmern zu können.
Durch seine langjährige und internationale Berufserfahrung nahm Herr Richter im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten Stellung zu der Frage, wie es in der Kran-branche weiter geht und stellte für die nächsten Jahre eine Prognose zur Entwick-lung des internationalen Kranmarktes. Herr Richter, der auch in den letzten Jahren die Verkaufszahlen der Neukrane regelmäßig publizierte, lag in der Vergangenheit bei seinen Prognosen ziemlich genau. Die Zahlen, die veröffentlicht wurden, waren gut recherchiert.
Im Jahre 2006 sind in Deutschland 428 Neukrane von 30 t bis 800 t ausgeliefert worden. Allerdings sind nur ca. 160 gebrauchte Krane von den Kranvermietungsgesellschaften verkauft worden. Die Auftragslage bei den Kranvermietern ist z. Zt. sehr zufrieden stellend, sodass die Großkranvermieter in den letzten Monaten stark expandierten. Bedingt dadurch, dass sich diese Expansion nicht nur auf Deutschland bezieht sondern auch in allen EU-Ländern feststellbar ist, belaufen sich die Lieferzeiten für Neukrane auf ca. 2 Jahre. Diese Expansion von verschiedenen Kranvermietern hat, wie festgestellt wurde, auch zum Teil spekulative Hintergründe, da verschiedene Kranvermieter im Ausland, wie auch in Deutschland, versuchen, die sehr knapp gewordenen Kranfahrzeuge auch als Neukrane zu verkaufen. Die deutschen Kranvermieter werden im Jahre 2007 ca. 680 Neukrane zulassen.
Der Verkauf der gebrauchten Krane von den deutschen Kranvermietern wird auch im Jahre 2007 weit unter 200 Kranen liegen, sodass die enormen Verkäufe, die im Jahre 2004 und 2005 den Markt sehr entlasteten, sich spätestens bis Ende 2008 aufgefüllt haben. Die vier deutschen Kranhersteller verfügen z. Zt. über einen Auftragsbestand der deutschen Kranvermieter bis zum 31.08.2009 von ca. 1600 Neukranen. Sollten dementsprechend im Jahre 2008 und 2009 nicht erhebliche Verkäufe der einzelnen Kranvermieter an Gebrauchtkranen stattfinden, wird im Jahre 2009 wieder ein Überangebot an Gebrauchtkranen in Deutschland vorzufinden sein. Das Gleiche spiegelt sich auch in unseren Nachbarländern wie Holland, Belgien, Frankreich und England wieder.
Es ist auch davon auszugehen, was bereits mehrere Marktforscher bestätigen, dass sich die Konjunktur ab Mitte 2008 wieder normalisieren wird. Dieses wiederum wird sich auf die Preise der Gebrauchtkrane niederschlagen. Bedingt dadurch, dass die Nachfrage an gebrauchten Kranen sehr viel höher ist als das Angebot, werden diese weit über dem Markwert gehandelt. Die Vermieterpreise der Krane haben sich in den letzten zwei Jahren nur unwesentlich erhöht, obwohl die Kosten für Neuanschaff-ungen und die Gemeinkosten gravierend gestiegen sind. Es ist auch davon auszu-gehen, dass die Vermietungspreise für die einzelnen Kranfahrzeuge Anfang 2009 wieder fallen werden und die Gebrauchtkrane dann wieder unter dem eigentlichen Marktwert verkauft werden.
Die deutschen Kranhersteller, die mittlerweile den Weltmarkt beliefern, werden auch über das Jahr 2009 hinaus Zuwachsraten in zweistelliger Höhe haben. In Osteuropa, sowie im nahen- und fernen Osten, die in den letzten 10 Jahren größtenteils gebrauchte Krane aufgekauft haben und somit die Vorboten für den Bedarf an Neukranen waren, ist aktuell die Nachfrage nach Neukranen derart gestiegen, da die seinerzeit gekauften Gebrauchtgeräte veraltet sind und in den nächsten Jahren den Gebrauchtkranmarkt prägen werden.
Es konnte auch immer mehr beobachtet werden, dass in diesen aufgeführten Ländern die deutschen Kranhersteller Neukrane platzieren konnten. Die deutschen Kranhersteller, die vom Know-how gegenüber den chinesischen Kranherstellern wesentliche Vorteile haben, sollten allerdings die chinesischen Krane nicht unterschätzen. Wie mittlerweile festgestellt wurde, sind mehr als 1000 Geräte nach Ost- und Westeuropa über die Preise verkauft worden. Diese Krane sind in keinster Weise mit den deutschen Kranen zu vergleichen, es ist aber fest damit zu rechnen, dass die Chinesen in den nächsten drei bis vier Jahren das gesamte Know-how der westlich-en Krane übernehmen, sodass die Chinesen im Jahre 2012 ihren festen Marktanteil in West- und Osteuropa haben werden.
Wie auch der Firma KMS aus den vereinigten Staaten bekannt wurde, bemüht sich ein chinesischer Großkonzern einen deutschen Kranhersteller aufzukaufen, um noch schneller an das westliche Know-how zu kommen und gegebenenfalls Krane oder Kranteile in China zu produzieren. Ähnlich wie in den 90er Jahren die japanische Firma Tadano mit der Firma Faun verfahren ist, bleibt es nur eine Frage der Zeit, wann dieses bekannt gegeben wird.
Die Firma KMS wird auch im Jahre 2007 einen Umsatz von ca. 25.000.000,00 € er- reichen und ca. 200 Krane zwischen 20 und 500 t verkaufen. Zur KMS zählen mittler- weile Kunden aus der gesamten Welt, dementsprechend ist auch der Kundendienst erweitert worden. Der Geschäftsführer der Firma KMS - Herr Kemper - wird auch weiterhin mit seiner Mannschaft auf Expansionskurs bleiben, denn bedingt durch die Globalisierung ist mit einer sehr hohen Nachfrage nach gebrauchten Kranen auch für die nächsten Jahre zu rechnen.
Quelle: Pressererklärung der Firma KMS

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